Und wer ist schuld? Wir.
So sehr wir das offene, ungebundene Web lieben, wir lassen es stehen für ein einfacheres, schlankeres System, das simpel funktioniert.
Chris Anderson, wired.com. Übersetzt von Peter Körffer
Den nachfolgenden Artikel habe ich übersetzt, weil er einige sehr kluge Gedanken zur Entwicklung des Internets und der Mediennutzung stringent zusammenfasst. Im Original kann er hier nachgelesen werden: http://www.WiReD.com/
Du wachst morgens auf und checkst deine Mails auf dem iPad – erste App. Beim Frühstücken facebookst und twitterst du die ersten Nachrichten und blätterst in der Süddeutschen Online – drei weitere Apps. Unterwegs Richtung Büro hörst du einen Podcast auf deinem Smartphone. Noch eine App. Während der Arbeit scrollst du die RSS Feeds in deinem Reader und nutzt Skype und IMessengers zur Kommunikation. Noch mehr Apps. Wenn du am Feierabend daheim dein Abendessen vorbereitest, hörst du dir die neuesten Hits bei Pandora an, zockst ein bisschen XBox Live und ziehst dir noch einen Film von iTunes.
Du hast deinen Tag online verbracht – aber nicht im Netz. Und du bist nicht allein.
Das ist keine triviale Unterscheidung. In den letzten Jahren fand ein bedeutender Wechsel in der digitalen Welt statt: weg von einem weltweiten, offenen Netz hin zu halbgeschlossenen Plattformen, die zwar die Infrastruktur des Internets nutzen, dabei aber keine Verwendung für den Browser mehr haben. Dieser Wechsel wurde hauptsächlich angeschoben durch iPhone und Konsorten, und so sind wir nun online ohne Googles’ Crawler, sogar ohne HTML. (Nebenbei: das trifft mich natürlich direkt, was soll ich denn nun machen?) In dieser „neuen Onlinewelt” wollen sich die Nutzer bewegen. Nicht, weil sie die Ideen und Ideale des Internets ablehnten, sondern weil diese neuen, so engagierten Plattformen oft besser funktionieren oder in die Realität der Nutzer passen (der Bildschirm kommt zu ihnen, sie müssen nicht selbst zum Bildschirm gehen). Die Tatsache, dass Geldverdienen einfacher in solchen geschlossenen Räumen ist, zementiert diesen Trend. Sowohl Anbieter als auch die Nutzer stimmen überein: Das Internet ist nicht die Krönung der digitalen Revolution.
Vor gerade mal einem Jahrzehnt schien der Browser das Zentrum des Computers zu werden. Es war bloß eine Frage der Zeit, bevor das Internet Programme ersetzen würde und Betriebssysteme auf „eine armselige Sammlung gesäuberter Treiber“ schrumpfen würde, wie Marc Andreessen, der Gründer von Netscape voraussagte. Mit zunehmend interaktiveren Online-Code-Tools wie Java, Flash, Ajax und HTML5 sollten alle Anwendungen in eine Wolke gespeichert und der Schreibtisch durch einen Onlinetisch ersetzt werden. Offen, opensource und unkontrolliert.
Daneben gab es aber auch einen anderen Weg, von dem aus das Internet aussah wie ein nützliches und wertvolles Werkzeug aussah, aber eben nicht wie ein kompletter Werkzeugkasten. Schon 1997 veröffentlichte WiReD.com den inzwischen berühmten „Push!“-Artikel, in dem vorgeschlagen wurde, den Browsern allmählich „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Das Hauptargument: Sogenannte „Push“-Technologien wie PointCast und Microsofts Active Desktop würden eine radikale Zukunft der Medien jenseits des Internets bewirken.
„Natürlich wird es weiterhin Webseiten geben. Wir nutzen ja auch immer noch Postkarten und Eilbriefe. Aber der Medien-Schwerpunkt – und dieser zunehmend interaktiver –bewegt sich hin zu einer Post-HTML-Umgebung“ versprach WiReD vor 14 Jahren. Die Beispiele, die dafür herhielten, wirken heutzutage ein bisschen dämlich – ein „3D-Virtual-Reality-Raum“ oder „Schlagzeilen auf dem Pager“ –, der Punkt war und ist aber: eine Ahnung davon, dass nicht das Browsen, sondern das Nutzen die Zukunft des Webs wird.
Hier endet der Artikel aus WiReD.
Ab jetzt gilts: alle Daumen für den FCA. Morgen im Spiel die Neunundfünfziger vom Platz gefegt und ein bisschen Pech für den FC St. Pauli, und die Chose geht klar.
Keine Entschuldigung: Sonntag ist M-Block-Tag

Panorama der Impulsarena
Hey, hey, hey hey, hey, hey,…
auf geht’s Augsburg, auf geht’s
Wir waren oben, waren unten,
haben manche Chance schon versiebt!
haben uns gequält und uns geschunden,
gehofft, dass uns der Fußballgott vergibt.
Wir sind seit 1907
nicht nur am Samstag für dich daaaaaaaaaa…
Rot-grün-weiß
sind die Farben unsres Traums der FC Augsburg heißt
und den tragen wir im Herzen dieser
schööööööööönen Stadt
mit den wunderbarsten Fans,
die nicht ein jeeeeeeder hat.
du bist Glanz und Gloriaaa,
unser FCA!!!lalalalalalalalalala…
Wir habn gezittert und gezaubert
hatten oft kein Glück und manchmal Pech
dann kam der Aufstieg
die Erlösung
das große Fußballwunder,
hier am Lech.
Was für ein wunderschöner Tag, um in der Geschichte weit zurückzugehen. Und die Tatsache zu würdigen, dass heute vor 27 Jahren der erste GUI-Rechner von Apple vorgestellt wurde.

Eine mörderteure Kiste, unverkäuflich wie verbranntes Tierfell, aber Ursprung der Arbeitsbasis in unserem kleinen Büro. Danke an Xerox, die Steve Jobs und Bill Gates gleichermaßen inspiriert haben, sich gegenseitig zu verklagen!
Das haben Sie als Hundebesitzer sicher auch schon mal gesagt. Und tatsächlich ist das ja auch meistens so. Sollte Ihr Hund aber trotzdem zu den wenigen gehören, die kaum einen Unterschied zwischen Spielen und Beissen machen, dann empfehlen wir Ihnen ein Training beim Dogster Chris Schumann. Nicht billig, aber sehr sehr günstig. Und ganz nebenbei: wir haben seinen Onlineauftritt weitgehend gestaltet.

Das SiteOptimizers-Logo - gestaltet von kryptozin
Und kryptozin ist stolz darauf, Mitglied dieses hervorragenden Teams zu sein. Unter dem Namen SITEOPTIMIZERS arbeiten hier Partner aus dem Kfz-Handel, Webdesigner und Programmierer zusammen, um ihren Kunden ideale Voraussetzungen für bessere Absätze in 2010 zu ermöglichen.
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Zwischen den Jahren entstanden einige Wallpapers, die wir gerne teilen. Standardgröße ist 1400*1000 Pixel. Über Benachrichtigung im Fall einer Verwendung freuen wir uns. Über Spenden auch
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Koordinaten. Koordinieren den eigenen Stand.
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Fluffy, einige unheimliche (stark vergrößerte) biologische Urformen.
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Der Wald im Jakobsviertel. Eine Hommage an unser Zuhause.
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Eine Galaxie? Mehrere? Ohne Koordinaten unbestimmbar.
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Das Schweigen der Lämmer. Quer geschlitzt.
Ich bin sehr glücklich, dass ich seit heute Mitglied der großen GoogleWave-Preview-Gemeinde bin. Obwohl Skepsis bei Google-Produkten angebracht ist (nicht zuletzt hinsichtlich der Privacy-Bestimmungen), bin ich sehr zuversichtlich, dass Wave die moderne alternativlose Alternative zu Email und Konsorten wird. Vergessen Sie twitter, Facebook etcetera. Wurde ja auch Zeit…
Unter peterkaosa@googlewave.com bin ich also ab sofort auch erreichbar. Ich freue mich auf jeden Kontakt!


Bye-bye Miss American Pie!
Viel treffender geht nicht. Affe tot. Danke an Chrissie Riegel für jahrelanges Engagement gegen eine Klubkultur des Konsums, gegen Gleichmacherei und zielgruppenoptimierte Marketingstrategien. Der Pavian, der tatsächlich sowas wie unser kleines Zweitwohnzimmer ist, schließt Ende des Monats seine Pforten. Und diesmal wirklich “für immer” (das stand tatsächlich in der Tür des Penny-Marktes in der Maxstraße, als dieser einer Normafiliale weichen musste: “Verehrte Kunden, wir schließen für immer” – beim Lesen konnte man tatsächlich den Schluchzer des Schreibers erkennen, und ein mittelgroßer Kloß schob sich in die Speiseröhre. Aber ach, Nostalgie!)
In diesem Augenblick des stillen Gedenkens verharre ich kurz in Ärger über eine Landesregierung, die mit einem unsäglichen Gesetz zum Schutz von Nichtrauchern sich selbst als Fähnlein im Wind diskreditiert und damit leider den in einem öffentlichen Gebäude untergebrachten und somit zum Nichtraucher-Club verdonnerten Pavian ins geschäftliche Aus geschossen hat.
Aber ach, Politik! Wen kümmerst Du? Wo es doch Dienstwagen gibt. Bleibt nur übrig, soviel wie möglich noch in den verbleibenden Tagen ins Wohnzimmer zu pilgern, ordentlich was wegbechern und am letzten Wochenende richtig zu feiern.
Für Kondolenzen: www.der-pavian.de
Heavy rotation bei der Baguette Company. Nachdem wir erst im Frühsommer ein neues Schaufenster gestaltet hatten, war es von Kundenseite aus nötig, auf neue Produkte hinzuweisen. Schade, da das alte Motiv einen sehr unprofessionellen Charme hatte, dabei aber der Kundschaft passgenau vermittelte, wie sehr auch die Mitarbeiter integriert sind.

Fair Trade statt Massenware
Das neue Schaufenster transportiert dafür aber einen neu eingeführten Caffè aus Italien. Segafredo Zanetti hat mittlerweile die Zeichen der Zeit erkannt und bietet einen “Organic Coffee” an, fair gehandelt, und qualitativ genauso gut wie der bisherige Espresso arabico. Seit der Einführung wollen wir gar nicht mehr aus dem gemütlichen Straßencafé raus und nie wieder arbeiten…
Passend zum neuen Kaffeegenuss haben wir auch Tischaufsteller gestaltet. Das Bild zeigt tatsächlich eine Kaffeebäuerin bei der Ernte eines (allerdings konkurrierenden) Rösters. Who cares?

Ay ay ay ay. Vorrei un Cappuccio.
Seit heute ist die neue Adresse http://kryptozin.de/processing_kryptozin/index.html öffentlich. Hier stellen wir in unregelmäßigen Abständen neue Werke aus unserer processing-Schmiede vor. Besucher sollten einen Java-fähigen Computer haben, damit die Applikationen auch sichtbar werden. Andernfalls sehen Sie leider nichts. In diesem Fall besuchen Sie diese Site: http://java.com/de/download/
Wir sind mächtig stolz darauf, dass wir dieses Tool zukünftig einsetzen können – falls Sie ein Event planen oder ein Kunstwerk erwerben wollen, sprechen Sie mit uns und wir sehen, was möglich sein wird.

Demo-Screen der neuesten Animation